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Mechanische Landschaften

Peter Uhlig

Mechanische Landschaften

Peter Uhlig wurde am 18. Januar 1944 in Zwickau geboren. Er erlernte den Beruf eines Lokschlossers im Reichsbahnausbesserungswerk in Zwickau. Zuletzt war er als Justitiar in der Wohnungsgesellschaft Chemnitz tätig.

Mit 12 Jahren entstand sein erstes selbst gestaltetes und malerisch umrahmtes Modelleisenbahnbrett. Erst 1988 entstand die Idee für eine Landschaft auf dem Fensterbrett zur Weihnachtszeit. 2002 reifte dann der Plan, diese kleine Anlage zu erweitern und so entstanden im Laufe der nächsten 10 Jahre die „Mechanischen Landschaften“. In liebevoller Kleinarbeit schuf Peter Uhlig typische ostdeutsche Landschaften. Sie wurden schrittweise entworfen, immer wieder verändert und erweitert. Über 40 mechanisch angetriebene Modelle gestalten ein harmonisch und erlebnisreiches Bild. Die Betrachter erleben eine Reise von den Urlaubsparadiesen an der Ostseeküste über den Spreewald, das Elbsandsteingebirge bis in das winterliche Erzgebirge mit seinen touristischen Zielen. Mit etwas Fantasie erinnern sich die Besucher bestimmt an vergangene Urlaubstage an der See oder in den Bergen oder an zurückliegende Advents- und Weihnachtstage. Zu sehen sind Hammerwerk, Eiskunstläufer, Bob- und Seilbahnen, Rummelplatz, Autos, Bergparade, Zug- und Straßenbahnbetrieb, Schiffe, Windmühle und noch vieles mehr.

Zu Beginn im Jahre 2002 entstand die Anlage im heimischen Keller und wurde in der Wohnung aufgestellt. Mit der Zeit wurde sie jedoch zu groß, sodass die erste Ausstellung im Dezember 2003 in der  Chemnitzer Stadthalle stattfand. Nach erneuten Erweiterungen wurde die Anlage in den ehemaligen Räumen des Starkstromwerkes Chemnitz-Siegmar gezeigt und im Sommer 2011 erfolgte der Umzug in das Rathaus der Bingenstadt Geyer, wo sie bis 2016 die kleinen und großen Besucher erfreute.

Noch während der schweren Krankheit des Erbauers Peter Uhlig suchte man nach einer neuen Bleibe für die Anlage, denn die Belastung für die Familie Uhlig zum Betreiben wäre zu groß geworden.

Seit dem 11. Mai 2018 haben die „Mechanischen Landschaften“  im Stickereimuseum Eibenstock einen würdigen Platz in der ständigen Ausstellung gefunden und sind somit für die Öffentlichkeit weiterhin zugänglich und bleiben für nachfolgende Generationen erhalten.

 

 

 

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