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Sonderausstellungen

OTTO MÜLLER Eibenstock

eine Auswahl seiner Werke sind zu sehen.

Otto Müller wurde am 18. August 1898 in Dorfstadt bei Falkenstein geboren. Sein Vater war Maschinensticker. Nach dem Besuch der Volksschule von 1905 bis 1913 absolvierte er eine Lehre als Textilzeichner, die er 1916 erfolgreich be-endete. Anschließend studierte er bis 1920 an der „Königlichen Kunstschule für Textilindustrie Plauen“ und war dort auch als Assistent des Direktors Prof. Albert Forkel tätig. Während dieser Zeit versah er 1918 seinen Militärdienst.

Von 1920 bis 1933 war Otto Müller Eibenstock als Musterentwerfer bei einer Eibenstocker Stickereifirma tätig. Von 1926 – 1933 war er Mitglied in der Künstlervereinigung „Die Abstrakten“ und nahm an der „Großen Berliner Kunstausstellung“  sowie  an Ausstellungen in Bochum, Köln und Barmen teil. Im Jahre 1933 eröffnete er ein eigenes Atelier „ETEKA“ für Textilgestaltung. Währen seines Kriegsdienstes von 1939 erlitt er eine schwere Verwundung und kam 1946 aus der Kriegsgefangenschaft nach Hause.

Ab 1946 arbeitete er als freier Mitarbeiter in der Eibenstocker Stickereiindustrie und erlangte dadurch eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit. Zahlreiche Musterentwürfe stammen aus seiner Hand.

Die erste Gesamtausstellung folgte im Jahre 1947 im Kunsthaus Tempelhof. In der ehemaligen DDR hatte er bis in die 70er Jahre kaum die Möglichkeit, seine abstrakte Kunst zu zeigen. Otto Müller war von 1962 bis 1967 als Lehrer an der Fachschule für angewandte Kunst in Schneeberg tätig. In der zweiten Einzelausstellung in der „Kleinen Galerie Pankow“  zeigte er vor allem Bilder aus den 20er Jahren. Es folgten weitere Ausstellungen in Chemnitz (damals Karl-Marx-Stadt), Rostock und Leipzig.

Am 7. November 1986 verstarb Otto Müller in Zwickau.

 

 

 

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